Insgesamt 9 Medaillen beim Saisonauftakt in Piediluco

European Rowing Championships
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Insgesamt 9 Medaillen beim Saisonauftakt in Piediluco

Artikel - Insgesamt 9 Medaillen beim Saisonauftakt in Piediluco

Silber gewannen heute die Vizeweltmeister im Doppelzweier Roman Röösli und Barnabé Delarze. Erneut Bronze war es für Nico Stahlberg im Männereiner. Im leichten Einer gelang Julian Müller und Matthias Fernandez ebenfalls die exakte Wiederholung ihrer Podiumsplätze.

Für Roman Röösli (Seeclub Sempach) und Barnabé Delarze (Lausanne Sports Aviron) war das rasche Umsteigen vom Einer, in dem sie am Samstagmorgen noch je Gold und Silber gewonnen hatten, in den Doppelzweier durchaus lehrreich. «Es war gut für unsere Anpassungsfähigkeit», sagte Barnabé Delarze nach dem heutigen Final. Die gewohnte Geschmeidigkeit wollte nicht sofort zurückkehren. «Nach dem eher durchzogenen Vorlauf gestern konnten wir uns heute aber spürbar steigern», ergänzte Roman Röösli. «Es gibt noch viel zu tun.» Der Anspruch an sich selber liegt bei den Vizeweltmeistern hoch. Der erste Formvergleich stimmt indessen. Sowohl im Einer als auch im Doppelzweier standen die beiden an diesem Wochenende auf dem Podium. Während Röösli/Delarze im A-Final in die Medaillenränge ruderten, endete der Härtetest der Leichtgewichte Andri Struzina / Fiorin Rüedi bei den «Schweren» heute mit dem 8. Rang.  

Skiffier Nico Stahlberg (Ruderclub Kreuzlingen), der dritte Skuller der offenen Kategorie, musste heute innerhalb von drei Stunden zwei Rennen bestreiten. Am frühen Morgen wurde er im Halbfinal Zweiter. Im A-Final holte er sich – genau wie gestern – den dritten Rang hinter den Booten aus Serbien und Rumänien. 

Auch den zwei Leichtgewichtsskiffiers gelang die Wiederholung ihrer Leistung. Nachdem Julian Müller (See-Club Luzern) und Matthias Fernandez (See-Club Zug) in der Samstagswertung Silber und Bronze geholt hatten, ruderten sie heute, exakt wie am Vortag, direkt hinter dem Italiener Martino Goretti ins Ziel. Zwei Mal Silber (Müller), zwei Mal Bronze (Fernandez) sind ein starkes Indiz für die Konstanz und das Standvermögen der beiden jungen Leichtgewichte. 

Bei den Frauen hinterliessen die Leichtgewichte Patricia Merz (See-Club Zug) und Frédérique Rol (Lausanne Sports Aviron), die sich im Doppelzweier in der offenen Kategorie für den A-Final qualifiziert hatten, erneut einen starken Eindruck. Im Schlussspurt zeigten sie ihre berühmte Hartnäckigkeit, wurden Vierte und verwiesen das aufrückende Boot aus der Ukraine auf den fünften Rang. Im B-Final wurden Pascale Walker (Ruderclub Zürich) und Valérie Rosset (Seeclub Sempach) Dritte. 

Der Vierer-ohne mit Augustin Maillefer (Lausanne Sports Aviron), Paul Jacquot (Seeclub Zürich), Joel Schürch (Seeclub Sursee) und Markus Kessler (Ruderclub Schaffhausen) zeigte heute wieder grossen Kampfgeist, zog aber diesmal im Ziel den Kürzeren. So wurden die Schweizer auf den letzten Metern noch von den Kroaten auf den 6. Rang verwiesen. 

Das Fazit zur Saisoneröffnung von Headcoach Edouard Blanc: «Wir erlebten ein erfolgreiches Wochenende mit spannenden Rennen. Es war gut, sich nach einem langen Winter wieder im Wettkampf-Setting zu bewegen.  Das Messen mit der internationalen Konkurrenz erlaubt eine Weiterentwicklung der individuellen Bootsprojekte. So kann ich bereits früh in der Saison beurteilen, ob alle auf Kurs sind.»


Resultate Sonntag, 14. April 2019

Männer Einer (M1x)
A-Final :
1. Aleksandar Filipovic (SRB) 07:16:39 2. Mihai Chiruta (ROU) 07:16:85 3. Nico Stahlberg (SUI) 07:20:88 4. Simone Martini (ITA) 07:21:15 5. Robert Ven (FIN) 07:24:45 6. Salvatore Monfrecola (ITA) 07:33:52 7. Dovydas Nemeravicius (LTU) 07:34:23 8. Mindaugas Griskonis (LTU) DNS
Halbfinal:
1. Robert Ven (FIN) 07:16:94 2. Nico Stahlberg (SUI) 07:17:76 3. Simone Martini (ITA) 07:18:02 4. Mindaugas Griskonis (LTU) 07:18:26 5. Pierre De Loof (BEL) 07:22:85 6. Mohamed Taleb (TUN) 07:28:19 7. Thabelo Masutha (RSA) 07:33:20 8. Quentin Antognelli (MON) 07:36:89

Männer Einer Leichtgewichte (LM1x)
A-Final:
1. Martino Goretti (ITA 1) 07:22:25 2. Julian Müller (SUI 2) 07:25:51 3. Matthias Fernandez (SUI 1) 07:26:77 4. Milos Stanojevic (SRB 1) 07:32:96 5. Milan Viktora (CZE) 07:39:22 6. Sebastiano Galoforo (ITA Soc. 3) 07:43:30 7. Aris Grammeniatis (GRE) 07:46:13 8. Giulio Acernese (ITA Soc. 1) 07:47:06

Männer Doppelzweier (M2x)
A-Final
1. Florin Enache / Ioan Prundeanu (ROU) 06:29:84 2. Roman Röösli / Barnabé Delarze (SUI 1) 06:33:81 3. Stef Broenink / Melvin Twellaar (NED) 06:34:52 4. Andrea Cattaneo / Emanuele Fiume (ITA) 06:37:86 5. Ronan Byrne / Phil Doyle (IRL) 06:41:56 6. Miroslav Vrastil / Jiri Simanek (CZE) 06:41:80 7. Niki van Sprang / Amos Keijser (NED) 06:42:56 8. Andri Struzina / Fiorin Rüedi (SUI 2) 06:45:90 

Männer Vierer-ohne (M4-)
A-Final
1. Südafrika 06:09:65 2. Italien 1 06:09:92 3. Serbien 06:12:06 4. Rumänien 06:12:81 5. Kroatien 06:18:23 6. Schweiz (Augustin Maillefer, Paul Jacquot, Joel Schürch, Markus Kessler) 06:18:28 7. Ukraine 06:22:18 8. Italien 2 06:26:96

Frauen Doppelzweier (W2x)
A-Final
1. Simona Radis / Ancuta Bodnar (ROU) 07:12:09 2. Ieva Adomaviciute / Milda Valciukaite (LTU) 07:18:15 3. Nicoleta Pascanu / Larisa Rosu (ROU) 07:19:88 4. Frédérique Rol / Patricia Merz (SUI) 07:21:85 5. Iana Dementieva / Anastasia Kozhenkova (UKR) 07:22:32 6. Christina Bourmpou / Aikate Nikolaidou (GRE) 07:26:80 7. Tabita Maftei / Georgiana Vasile (ROU) 07:26:87 8. Yevheniia Dovhodko / Daryna Verkhogliad (UKR) 07:30:48
B-Final
1. Nataliia Dovhodko / Kateryna Dudchenko (UKR) 07:27:62 2. Lenka Antosova / Kristyna Fleissnerova (CZE) 07:28:07 3. Pascale Walker / Valérie Rosset (SUI) 07:32:22 4. Luise Lund Hansen / Mette Dyrland Petersen (DEN) 07:33:23 5. Iuliana Mihai / Elena Logofatu (ROU) 07:38:64 6. Christina Pultz / Juliane Rasmussen (DEN) 07:40:60 7. Kaho Takahashi / Rika Sakai (JPN) 07:57:36