Aufgrund einer Thrombose im linken Arm muss Para-Ruderin Claire Ghiringhelli auf einen Start an der Ruder-WM verzichten.

Damit verpasst die Schweizerin die wichtige Vergabe von sieben Quotenplätzen für die Paralympics 2024 in Paris und muss im kommenden Jahr die letzten Qualifikationschancen wahrnehmen. 

Diese Woche wurde bei Para-Ruderin Claire Ghiringhelli eine Venenthrombose im linken Arm festgestellt. Die ärztlichen Abklärungen sind noch im Gang. Klar ist: Claire Ghiringhelli muss schweren Herzens auf die WM-Teilnahme im Para-Einer (PR1 W1x) verzichten und mehrere Wochen Erholung einberechnen. 

An der Ruder-WM in Belgrad werden in ihrer Bootsklasse PR1 W1x sieben paralympische Quotenplätze vergeben. Für Claire Ghiringhelli wird es im nächsten Jahr im Rahmen der europäischen sowie der finalen paralympischen Qualifikationsregatta noch zwei Chancen für eine Paralympics-Qualifikation geben.  

Mit Claire Ghiringhelli startete in diesem Jahr erstmals eine Para-Ruderin für die die Schweiz an internationalen Wettkämpfen. Sie sammelte von Rennen zu Rennen mehr Erfahrungen, optimierte das Ruder-Setting, steigerte sich körperlich stetig und konnte im Verlauf der Regatten ihren Rückstand auf die routinierten Leistungsträgerinnen markant reduzieren. An der EM in Bled belegte sie den 6. Rang, bei der Weltcup-Regatta in Varese platzierte sie sich auf dem 5. Platz, gefolgt vom 4. Rang in Luzern.   

01.09.2023 / vdg / 19.00h