U23-EM Kruszwica: Vier Boote von SWISS ROWING im Einsatz

Es war ein etwas zäher Auftakt am Samstagmorgen zur U23-EM in Kruszwica. Die Startanlage machte der Regatta einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund von technischen Problemen am Start ging es zunächst mit Verzögerung los und nach wenigen Rennen und einem erneuten Unterbruch der Regatta musste auf das Format "Time Trial" umgestellt werden. So wurde die grosse Mehrheit der Vorläufe im Einzelzeitfahren durchgeführt. Dies bei windigen Verhältnissen. Ein starker seitlicher Gegenwind forderte den teilnehmenden Mannschaften einiges ab. 

Aus Schweizer Sicht verlief der morgen zunächst gut. Alexander Bannwart ruderte in seinem Vorlauf, notabene dem schnellsten der drei Vorläufe, auf den dritten Platz und realisierte die insgesamt fünftbeste Zeit. Im Feld der 14 Skiffs geht es für Alexander Bannwart am Samstagnachmittag im Halbfinal weiter. Ebenfalls schadlos hielt sich im Doppelzweier das Duo Constantin Feuerstein und Ivo Löpfe. In ihrem Vorlauf waren nur die Italiener eine Bootslänge schneller unterwegs, so dass sich Feuerstein/Loepfe mit dem zweiten Vorlaufrang direkt für den Halbfinal qualifizierten. 6:59.24 bedeutete die sechstschnellste Zeit im Feld der Doppelzweier. Der Halbfinal ist für den Samstagnachmittag programmiert. 

Der Frauen-Doppelvierer mit Aurelia Benati, Manon Field, Soley Rusca und Flurina Parrillo absolvierte ein Preliminary Race, da in dieser Disziplin nur sechs Boote gemeldet sind. Das Schweizer Quartett löste die Aufgabe im Time Trial souverän und ruderte hinter einem Boot mit neutralen Athletinnen mit dem marginalen Rückstand von 0.25 Sekunden auf Rang zwei. Das A-Finale dürfte spannend werden, da die Boote heute nahe beieinander lagen. 

Aufgrund einer plötzlich auftauchenden Magenerkrankung bei Moritz Petry des Männer-Doppelvierers blieb der Schweizer Mannschaftsleitung nur die Abmeldung vor dem Start zum Vorlauf übrig. Der Athlet konnte nicht rudern und aufgrund der Rennabstände konnte er auch nicht kurzfristig mit einem anderen Athleten ersetzt werden. Damit ist für den Doppelvierer mit Rémy Christ, Moritz Petry, Matteo Müller und Emil Fassone die Regatta schon vor dem ersten Start zu Ende.

Die Rennen werden ab 13:50 Uhr am Nachmittag fortgesetzt. 

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Die diesjährige U23-EM bildet den Abschluss der internationalen Meisterschaftssaison 2026 im Classic Rowing über 2000 Meter. Sie findet am 5. und 6. September im polnischen Kruszwica statt und SWISS ROWING nimmt mit vier Athletinnen und sieben Athleten daran teil.

Für die U23-EM hat SWISS ROWING in diesem Jahr vier Boote selektioniert. Aufgrund studien- und verletzungsbedingter Abwesenheiten wurden Aufgebot und Teamzusammensetzungen gegenüber der U23-WM, die Ende Juli stattfand, zuletzt neu bestimmt. Bei den Frauen wird anstelle eines Vierer ohne und eines Doppelzweiers ein Doppelvierer an den Start gehen. Bei den Männern wird es ebenfalls keinen Vierer ohne mehr geben, dafür neben einem Doppelvierer noch einen Doppelzweier und einen Einer.

Die Regatta in Kruszwica wird über zwei Tage ausgetragen. Am Samstagvormittag finden die Vorläufe aller Bootsklassen statt, wobei sich jeweils die zwei erstplatzierten Boote direkt für die nächste Runde qualifizieren. Die weiteren Boote müssen auf ein Weiterkommen via die Laufzeit hoffen. Die Halbfinals im Skiff und Doppelzweier der Männer sind für den Samstagnachmittag programmiert. Der Sonntag steht im Zeichen der Finals und Klassierungsrennen. 

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Das Aufgebot von SWISS ROWING in Kruszwica:

Skiff Männer U23 (BM1x)
Alexander Bannwart (Seeclub Stansstad)

Doppelzweier Männer U23 (BM2x)
Constantin Feuerstein (Grasshopper Club Zürich), Ivo Loepfe (See-Club Zug)

Doppelvierer Frauen U23 (BW4x)
Aurelia Benati (Rowing Club Bern), Flurina Parrillo (Seeclub Sempach), Manon Field (Belvoir RC Zürich), Soley Rusca (Club Canottieri Lugano)

Doppelvierer Männer U23 (BM4x)
Emil Fassone (Seeclub Biel), Moritz Petry (Basler Ruder-Club), Matteo Müller (Seeclub Sursee), Remy Christ (Seeclub Biel)


Sarnen, 2. September 2026 / NS

Fotos U23-EM Kruszwica 2026 (Trainingsbilder): Fotos von Detlev Seyb/Maren Derlien