Über 42 Millionen Franken für den Schweizer Sport

Über 42 Millionen Franken für den Schweizer Sport

Artikel - Über 42 Millionen Franken für den Schweizer Sport

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An der 23. Versammlung hat das Schweizer Sportparlament Tchoukball und Jungwacht Blauring Schweiz als Mitglieder von Swiss Olympic aufgenommen. Von der Sport-Toto-Gesellschaft erhielt der Dachverband des Schweizer Sports einen Check über 42'474'659 Franken.

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Swiss Olympic versammelt neu 105 Mitglieder (81 Sportverbände und 24 Partnerorganisationen) unter seinem Dach. Die Delegierten der Mitgliedsverbände stimmten heute Abend, anlässlich der 23. Versammlung des Schweizer Sportparlaments in Ittigen, der Aufnahme von Swiss Tchoukball und von Jungwacht Blauring Schweiz zu. Swiss Tchoukball gehört dem Dachverband des Schweizer Sports künftig als nationaler Sportverband an, Jungwacht Blauring Schweiz als Partnerorganisation.

Zu einem bedeutenden Teil finanziert wird Swiss Olympic von den Schweizer Landeslotterien. Via die Sport-Toto-Gesellschaft (STG) fliessen im kommenden Jahr 42‘474‘659 Franken an Swiss Olympic und somit an den Schweizer Sport. Das verkündete STG-Präsident Bernhard Koch am Sportparlament und überreichte Swiss-Olympic-Präsident Jürg Stahl den entsprechenden Check. Stahl zeigte sich dankbar für die grosszügige finanzielle Unterstützung und sagte: «Dank dem wichtigen Beitrag der Lotterien können wir zusammen mit den Verbänden und unseren weiteren Partnern den Schweizer Sport Schritt für Schritt weiterentwickeln. Im Breitensport, im Nachwuchs- und im Leistungssport gleichermassen.» Ein Faktenblatt zur STG findet sich als Beilage im Anhang dieser Medienmitteilung.
 
Keine Unterstützung für das Sportmuseum
Das Schweizer Sportparlament genehmigte auch die Jahresrechnung 2018 und das Budget 2020 von Swiss Olympic. Gleichzeitig stimmten die Delegierten der Mitgliedsverbände einer Statutenänderung zu, welche die Genehmigung des Jahresberichts, der Rechnung und des Budgets künftig bis jeweils spätestens Ende Juni des Jahres ermöglichen soll.

Wie an der Versammlung 2018 stimmte das Sportparlament auch in diesem Jahr über einen Antrag der Stiftung Schweizer Sportmuseum nach finanzieller Unterstützung ab. Der Entscheid aus dem letzten Jahr, das Sportmuseum mit 400‘000 Franken zu unterstützen, war im Nachhinein für ungültig erklärt worden, da sich herausgestellt hatte, dass die finanziellen Bedürfnisse des Museums im Antrag deutlich zu tief berechnet worden waren. Nachdem unterdessen ein Teil des Sportmuseums (Artefakte des FC Basel und Fussball allgemein) verkauft ist, beantragte der Stiftungsrat des Sportmuseums dem Sportparlament 2019 nun einen maximalen Betrag von 420‘000 Franken, um die Schulden zu tilgen und das Sportmuseum zu liquidieren. Swiss Olympic seinerseits informierte die Delegierten der Mitgliedsverbände darüber, dass nach der Liquidation weitere Kosten für Triage und Inventarisierung in der Höhe von ca. 700‘000 Franken anfallen dürften, damit der verbleibende Bestand des Sportmuseums zentralisiert werden kann. Und dass die Zentralisierung danach schätzungsweise weitere 500‘000 Franken jährlich kosten würde. Nach längerer Diskussion lehnten die Delegierten der Mitgliedsverbände den Antrag mit deutlicher Mehrheit ab. Sie folgten damit der Argumentation des Exekutivrats von Swiss Olympic.
 
Ueli Maurer Ehrenmitglied von Swiss Olympic
Zum Abschluss der Versammlung ernannte das Sportparlament auf Antrag des Exekutivrats von Swiss Olympic den ehemaligen Sportminister und aktuellen Finanzminister, Bundesrat Ueli Maurer, zum Ehrenmitglied von Swiss Olympic. «Als Sportminister förderte und ermöglichte Ueli Maurer zahlreiche Projekte, von denen der Schweizer Sport bis heute massgeblich profitiert. Dafür möchten wir uns im Namen aller Mitgliedsverbände bei Ueli Maurer mit der Ehrenmitgliedschaft bei Swiss Olympic bedanken», sagte Jürg Stahl. Der Präsident von Swiss Olympic hob insbesondere die Totalrevision des Sportfördergesetz hervor, die 2012 in Kraft getreten war sowie die Umsetzung des Nationalen Sportanlagen-Konzepts NASAK 4 von dem zahlreiche Verbände und Sportlerinnen und Sportler profitieren. Aufgrund eines beruflichen Termins konnte Ueli Maurer heute Abend nicht in Ittigen anwesend sein und liess sich entschuldigen. Er wird dem Haus des Sports jedoch am 9. Dezember einen Besuch abstatten.

Quelle: Medienmitteilung Swiss Olympic