U23-WM Poznan: Halbfinalsieg für Nicolas Chambers und Séric Critchley

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U23-WM Poznan: Halbfinalsieg für Nicolas Chambers und Séric Critchley

Artikel - U23-WM Poznan: Halbfinalsieg für Nicolas Chambers und Séric Critchley

U23-WM Poznan: Halbfinalsieg Chambers/Critchley
Licht und Schatten heute für das U23-Team am insgesamt dritten Wettkampftag auf dem Malta-See in Poznan. Für das strahlende Resultat sorgte der Zweier-ohne mit Nicolas Chambers und Séric Critchley, welche sich mit einem feinen Halbfinalsieg den Platz im A-Final sicherten.

>> Bilder U23-WM in Poznan vom Freitag, 25. Juli 2025 (Fotos: Detlev Seyb/Maren Derlien)
>> Resultate U23-WM 2025 in Poznan vom 25. Juli 2025 (PDF)
>> Startliste U23-WM 2025 in Poznan für den 26. Juli 2025 (PDF)

Nicolas Chambers und Séric Critchley (beide CA Vevey) starteten mit viel Selbstvertrauen zum zweiten Rennen an dieser U23-WM. Nach dem Vorlaufsieg ruderten sie auf der Startbahn vier und erwischten einen guten Start, so dass sie sich gleich zu Beginn an die Spitze des Rennens setzten, dicht gefolgt von Australien, Griechenland und Grossbritannien auf der Aussenbahn. Bei Streckenhälfte erschien das Schweizer Boot zuerst bei der Zwischenzeitmessung. Mittlerweile waren es aber die Briten Chute/Bell, welche das schnellste Boot auf dem Wasser waren und so kontinuierlich zu den beiden Schweizern aufschliessen konnten. Nach 1500m übernahmen die Briten dann die Führung im Rennen, während Chambers/Critchley eine halbe Sekunde Rückstand aufwiesen. Die anderen Boote hatten das hohe Tempo der Schweizer und der Briten nicht in diesem Umfang mitgehen können und lagen nun schon deutlich zurück. Es waren die beiden Schweizer, welche als erste zum Endspurt ansetzten und wieder zu den Briten aufschlossen. Auf den letzten 150m wiesen die Schweizer dann den höheren Boots-Speed auf als die beiden Briten, so dass die Führung wieder wechselte. Chambers/Critchley gewannne das Halbfinale mit einer halben Sekunde Vorsprung auf die stark rudernden Briten. Als drittes Boot holte sich Griechenland einen Platz im A-Final. Der A-Final im Zweier-ohne findet am Samstagnachmittag statt. 

Schweizer Boote nach gutem Auftakt etwas zurückgebunden
Nebst der formidablen Leistung im Zweier-ohne wurden die anderen Schweizer Boote heute in ihren Rennen nach den guten Vorläufen etwas zurückgebunden. Leonardo Salerno musste heute als erster Schweizer im Viertelfinal der Skiffiers an den Start. Er lag von Anfang an vierter Position und konnte im direkten Vergleich zum Südafrikaner Howard, auf welchen er bereits im Vorlauf traf, die Lücke nicht schliessen. Mit dem vierten Rang im Halbfinal wird Leonardo Salerno morgen Samstag den C-Final der Skiffiers bestreiten. 

Im zweiten Halbfinal der Männer-Doppelzweier standen Ivo Löpfe und Alexander Bannwart am Start. Auch sie kamen früh im Rennen unter Druck und ruderten an fünfter Stelle. Anfänglich konnte man hoffen, dass sie im Mittelteil der Strecke die Lücke zu den finalberechtigen Plätzen noch schliessen könnten, aber mit zunehmender Renndauer wich die Hoffnung, dass sich die beiden Schweizer nochmals in die Top drei hätten zurückkommen können. Frankreich, Portugal und Deutschland holten sich die Plätze für das Medaillenrennen aus diesem Halbfinal. Spanien, Schweiz und Estland werden sich im B-Final um die Ränge 7-12 wieder treffen. 

Der Vierer ohne Steuerfrau mit Katarina McMahon, Barbara McMahon, Alexa von der Schulenburg und Emma Ming hatte mit den Booten aus Chile, Grossbritannien, Neuseeland, Spanien und Oesterreich happige Konkurrenz. Die Britinnen dominierten das Rennen als amtierende U23-Weltmeisterinnen. Das Schweizer Boot erwischte einen ansprechenden Start und reihte sich an vierter Stelle zusammen mit Neuseeland ein. Auf dem zweiten Streckenviertel konnte der Schweizer Vierer aber das hohe Tempo nicht gleichermassen mitgehen wie die Konkurrenz und lieferte die langsamste Abschnittszeit. So ging auch der Kontakt zu Chile und Spanien etwas verloren, obwohl diese nur eine Bootslänge vor dem Schweizer Boot ruderten. Auf der zweiten Streckenhälfte kämpften sich die vier Schweizerinnen mit ansprechendne Abschnittszeiten wacker und man durfte hoffen, dass sie nochmals ins Rennen zurückfinden würden. Da aber Neuseeland über den Mittelteil der Strecke auf Position zwei vordrang und Spanien mit dem besten Endspurt den dritten Rang absicherte, blieb den Booten aus Chile, Schweiz und Oesterreich der Weg in den A-Final verwehrt. Der B-Final findet am Samstag statt. 

Startzeiten der Schweizer Boote am Samstag, 26. Juli 2025

Grosseinsatz heute der Schweizer Delegation in Poznan. 8 von 10 Booten stehen am Samstag im Einsatz. Zwei Boote kämpfen in den A-Finals um Medaillen und sechs Boote bestreiten die Platzierungsrennen. 

  • 10:12 Uhr: BM1x (Leonardo Salerno), Final C
  • 11:02 Uhr: BM4x (Gian Luca Egli, Shamall Suero Santana, Donat Vonder Mühll, Nicolas Berger), Halbfinal A/B
  • 13:06 Uhr: BLM1x (Niklas Frei), Final B
  • 13:17 Uhr: BW2- (Maria Rosa Wicki, Lena Schwab), Final B
  • 13:35 Uhr: BM2x (Ivo Löpfe, Alexander Bannwart), Final B
  • 13:46 Uhr: BW4- (Katarina McMahon, Barbara McMahon, Alexa von der Schulenburg, Emma Ming), Final B
  • 14:37 Uhr: BLW1x (Laura Villiger), Final A
  • 15:21 Uhr: BM2- (Nicolas Chambers, Séric Critchley), Final A

Sarnen, 25. Juli 2025/cs.