Int. Jun-Regatta München: Laufsiege für den Zweier-ohne und Tim Roth

European Rowing Championships
European Rowing Championships

Int. Jun-Regatta München: Laufsiege für den Zweier-ohne und Tim Roth

Artikel - Int. Jun-Regatta München: Laufsiege für den Zweier-ohne und Tim Roth

münchen2019-2
Kühl war es dieses Jahr in München an der Junioren-Regatta. Das Thermometer verharrte im einstelligen Bereich heute Sonntag. Mützen, Handschuhe und dicke Winterjacken prägten das Bild auf dem Regattaplatz. Für das Schweizer Junioren-Kader gab es am Sonntag zwei Laufsiege.

Tim Roth (GC Zürich) bestätige in der ersten Serie des Junioren-Einers seinen Sieg vom Vortag und zeigte erneut ein schnelles und beherztes Rennen. Von den Konkurrenten konnte keiner Tim Roth's Tempo folgen und so konnte Tim über die Strecke mit jedem Schlag seinen Vorsprung ausbauen und auf den letzten 250 Metern am Endspurt arbeiten. Nach der tollen Goldmedaille vom Samstag blieb Tim Roth auch heute Sonntag ungeschlagen in München. 

Ebenfalls einen Laufsieg in der ersten Serie des Zweier ohne Steuermann der Junioren feierte das GC-Duo Marion Kerler und Gianluca Pierallini. Nach einem suboptimalen Start ins Rennen fanden die beiden Athleten schnell zueinander und machten das eingehandelte Handicap wieder weg. Mit viel Engagement stiessen sie an die Spitze des Rennens vor und gaben die Führung im Rennen bis ins Ziel nicht mehr ab. 

Einen zweiten Platz gab es heute für die beiden erst 16jährigen Youngsters im Doppelzweier Junioren. David Widmer (Seeclub Sempach) und Neel Bianchi (Club Canottieri Lugano) vermochten sich erneut zu steigern und ruderten in der ersten Serie der Doppelzweier auf den guten zweiten Platz hinter dem österreichischen Doppelzweier. 

Der Juniorinnen-Doppelvierer mit Célia Dupré (CA Vésenaz), Anne-Sophie Leunig (Seeclub Küsnacht), Meret Renold und Katharina Ebert (beide Basler Ruder-Club) qualifizierte sich mit einem guten Vorlauf am frühen Morgen für das A-Finale vom Nachmittag. Der Start des Rennens verlief kurios. Nachdem die Britinnen eigentlich einen Fehlstart verursacht hatten und der Starter auch die Boote zurückbeordern wollte, wurde diese Instruktion von allen Booten ignoriert und so ruderten alle Boote bis ins Ziel. Die Schweizerinnen lagen zunächst in Führung, verpassten dann aber, zusammen mit den Booten aus Deutschland, Tschechien und Grossbritannien in den entscheidenden Momenten mitzuziehen. Im Ziel resultierte der fünfte Rang. 

Im Juniorinnen-Doppelzweier ruderten heute Alina Berset (Seeclub Sursee) und Seraina Fürholz (Ruderclub Zürich). Die beiden Ruderinnen gewannen bereits im Vorjahr am Coupe de la Jeunesse in Cork zusammen zwei Medaillen und zeigten heute ein beherztes und kämpferisch starkes Rennen. Gegen ein starkes Boot aus Tschechien war letztlich kein Kraut gewachsen. Im Ziel fehlte eine halbe Bootsländ zum Laufsieg. Berset/Fürholz belegten den zweiten Platz. 

Der Junioren-Doppelvierer mit Raphaël Ahumada (FW RC Morges), Bojan Reuffurth (Seeclub Zug), Luca Fayd'herbe (Seeclub Küsnacht) und Luis Schulte (SC Ceresio) belegte im Vorlauf den vierten Platz, was die B-Finalqualifikation bedeutete. In diesem B-Finale gelang dem Schweizer Quartett ein gutes Rennen und eine grosse Leistungssteigerung gegenüber den Rennen im Doppelzweier vom Vortag. In einem Duell über die ganze Strecke zwischen dem Schweizer und dem österreichischen Boot entwickelte sich ein spannendes Duell hinter den mit einer Bootslänge führenden Polen. Das Schweizer Boot setzte sich letztlich mit einem kämpferischen Rennen gegenüber den Österreichern durch. Auf die siegreichen Polen fehlte letztlich eine halbe Bootslänge. 

Tolle Rennen gelangen den Skiffiers Julia Andrist (Basler Ruder-Club) bei den Juniorinnen und Gian Struzina (Seeclub Zug) bei den Junioren. Julia Andrist belegte hinter Deutschland und Japan den dritten Platz, wobei sich insbesondere ein spannendes Rennen zwischen der Japanerin und Julia Andrist entwickelte. Gian Struzina (Seeclub Zug) darf auf ein sehr gelungenes Wochenende in München zurückblicken. Er belegte heute hinter zwei deutschen Athleten den dritten Rang.