Erfolgreicher erster Formtest in Italien

European Rowing Championships
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Erfolgreicher erster Formtest in Italien

Artikel - Erfolgreicher erster Formtest in Italien

Ruderer Lago di Piediluco
Sieben Schweizer Boote konnten sich am ersten Tag der int. Regatta in Piediluco (I) für die A-Finals am Samstag qualifizieren. Vier Boote werden die B-Finals bestreiten.

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Die internationale Regatta findet in den Bergen Umbriens auf dem Lago di Piediluco statt und wird mit getrennten Wertungen für den Samstag und den Sonntag ausgetragen. Bei den heutigen Vorläufen präsentierte sich das Schweizer Nationalteam bereits zum Saisonstart mit starken Leistungen, was 50 Tage vor der Heim-EM auf dem Rotsee in Luzern ein wichtiger Gradmesser ist.

Schweizer Vorlaufsiege im Männer Einer

Sowohl die WM-Zweiten im Doppelzweier, Roman Röösli (Seeclub Sempach) und Barnabé Delarze (Lausanne Sports Aviron), als auch Nico Stahlberg (Ruderklub Kreuzlingen) dominierten ihren Vorlauf im Einer der offenen Kategorie deutlich. Im ersten der beiden darauffolgenden Halbfinals trafen Barnabé Delarze und Nico Stahlberg im Direktduell aufeinander. Da in Piediluco auf acht Bahnen gerudert wird, qualifizierten sich ersten vier Boote für den A-Final. Über die gesamte Strecke und mit einem beachtlichen Schlussspurt lieferten sich die beiden einen herzhaften Schlagabtausch. Schliesslich konnte sich Nico Stahlberg mit einem Vorsprung von 24 Hundertstelsekunden vor Barnabé Delarze ins Ziel wuchten. Die beiden sicherten sich damit die Qualifikation für den A-Final, mussten sich aber auf die Ränge Drei und Vier verweisen lassen. Sieg und Rang Zwei gingen an die Boote aus Rumänien und Italien. Im zweiten Halbfinal wurde Roman Röösli Zweiter hinter dem Litauer Mindaugas Griskonis, der an der WM in Plovdiv Bronze geholt hatte. Mit Röösli rudern morgen insgesamt also drei Schweizer im A-Final des Einers.

Auch Julian Müller (See-Club Luzern) vermochte im Leichtgewichtseiner seinen Vorlauf zu gewinnen. Nur knapp hinter dem WM-7. Martino Goretti aus Italien platzierte sich Matthias Fernandez (See-Club Zug) in seinem Vorlauf und holte Rang Zwei. Beide Leichtgewichte sicherten sich einen Startplatz im A-Final am Samstagvormittag.

Im Fraueneiner klassierte sich Pascale Walker (Ruderclub Zürich) eine halbe Bootslänge hinter der WM-11. Diana Dymchenko aus der Ukraine auf dem zweiten Rang. Nur die Erstplatzierte der Vorläufe kam direkt weiter. Dank ihrer schnellen Zeit qualifizierte sich die Zürcherin trotzdem für den A-Final vom Samstag. Valérie Rosset (Seeclub Sempach) wurde in ihrem Vorlauf Dritte und wird morgen im B-Final rudern. Die beiden WM-Vierten im leichten Doppelzweier, Frédérique Rol (Lausanne Sports Aviron) und Patricia Merz (See-Club Zug), stellten sich heute im Fraueneiner der offenen Gewichtsklasse gewichtigen Kalibern. So traf Patricia Merz auf die Skiff-Weltmeisterin Sanita Puspure aus Irland und wurde in einem schnellen Vorlauf Fünfte, was für die Zugerin den B-Final bedeutet. Auch im B-Final rudert morgen Frédérique Rol, die in ihrem Vorlauf Dritte wurde. 

Der Männer Doppelzweier der Leichtgewichte mit Andri Struzina (See-Club Zug) am Schlag und Fiorin Rüedi (Grasshopper Club Zürich) im Bug startete ebenfalls in der offenen Klasse. Ziel des neu besetzten Bootes ist es, sich bei den Schwergewichten Anfang Saison die nötige Rennhärte anzueignen. Mit ihrem fünften Rang schrammten die beiden jungen Leichtgewichte nur knapp am A-Final vorbei. 

Einem ersten Vergleich stellte sich auch das Männer Vierer-ohne. Mit ihrem zweiten Rang hinter dem Boot aus Rumänien, aber noch vor Russland und Italien, zeigten die Schweizer ein vielversprechendes Rennen mit Schlagmann Augustin Maillefer (Lausanne Sports Aviron), Paul Jacquot (Seeclub Zürich), Joel Schürch (Seeclub Sursee) und Markus Kessler (Ruderclub Schaffhausen) im Bug. Der A-Final morgen wird ein weiterer Gradmesser sein. 

Nach dem ersten Renntag in Italien zieht Headcoach Edouard Blanc eine positive Bilanz: «Dem Schweizer Kader ist ein guter Einstieg in die Saison gelungen. Es ist keine einfache Aufgabe, über zwei Tage verteilt 4-6 Rennen zu rudern. Diese Regatta mit ihrem speziellen Modus setzt einen interessanten Reiz.»

Resultate Freitag, 12. April 2019

Männer Einer (M1x)
Vorläufe
Heat 2:
1. Nico Stahlberg (SUI 3) 7:07,99 2. Pierre De Loof (BEL 1) 7 :08,96 3. Mindaugas Griskonis (LTU 1) 7:10,58 4. Oleksandr Lukianenko (UKR  1) 7 :15,81 5. Artem Verestiuk (UKR 6) 7:25,17 6. Shakhboz Kholmurzaev (UZB) 7:27,07 7. Abdeslam Assermouth (MAR 1) 8:19,89
Heat 4:
1. Roman Röösli (SUI 1) 7:06,82 2. Dani Fridman (ISR 1) 7:07,96 3. Mihai Chiruta (ROU 1) 7 :09,35 4. Mohamed Taleb (TUN 1) 7:18,95 5. Yurii Ivanov (UKR 4) 7:28,64 6. Riccardo Monti Bouehi (CIV 1) 8:23,38
Heat 5:
1. Barnabé Delarze (SUI 2) 7:14,00 2. Stefanos Ntouskos (GRE 1) 7:15,30 3. Abdelkaleb Elbana (EGY 1) 7:17,95 4. Onat Kazakli (TUR 1) 7:18,83 5. Andrii Mykhailov (UKR 5) 7:36,80 6. Dhiaeddi Zoghlami (TUN 2) 7:40,76

Halbfinals:
Heat 1:
1. Mihai Chiruta (ROU) 7:16,98 2. Simone Martini (ITA) 7:17,09 3. Nico Stahlberg (SUI) 7:17,68 (A-Final) 4. Barnabé Delarze (SUI) 7:17,92 (A-Final) 5. Dani Fridman (ISR) 7:18,24 6. Abdelkhalek Elbana (EGY) 7:32,83 7. Tabela Masutho (RSA) 7:34,03 8. Oleksandr Lukianenko (UKR) 7:41,47
Heat 2:
1. Mindaugas Griskonis (LTU) 7:16,73 2. Roman Röösli (SUI) 7:18,63 (A-Final) 3. Robert Ven (FIN) 7:19,80 4. Milos Vasic (SRB) 7:19,83 5. Onat Kazakli (TUR) 7:19,86 6. Mykola Kalashnyk (UKR 3) 7:27,99 7. Pierre De Loof (BEL) 7:34,18 8. Stefanos Ntouskos (GRE) 7:52,20

Männer Einer Leichtgewichte (LM1x)

Vorläufe

Heat 1:
1. Martino Goretti (ITA 1) 7:20,06 2. Matthias Fernandez (SUI 1) 7:21,29 (A-Final) 3. Giulio Acernese (ITA Soc. 1) 7:28,21 4. Aristeidis Grammeniatis (GRE 1) 7:30,97 5. Nodari Martoleki (GEO 1) 7:37,30 6. Ibrahim Elserougy (EGY 1) 7:37,80 7. Franck Ndri Kouadio (CIV 1) 8:06,78
Heat 2:
1. Julian Müller (SUI 2) 7:16,03 (A-Final) 2. Patrick Rocek (ITA 2) 7:17,11 3. Milos Stanojevic (SRB 1) 7:19,03 4. Jan Hajek (CZE 1) 7:22,28 5. Sebastiano Galoforo (ITA Soc. 3) 7:28,06 6. Ghaith Kadri (TUN 1) 7:33,64 7. Hossain Mohamed (EGY 2) 7:42,31

Männer Doppelzweier (M2x)
Vorläufe
Heat 1: 
1. Melvin Twellaar / Stef Broenink (NED 2) 6:28,95 2. Salvatore Monfrecola / Emanuele Fiume (ITA 2) 6:31,52 3. Dovydas Nemeravicius / Giedrius Bieliauskas (LTU 1) 6:35,51 4. Jan Cincibuch / Milan Viktora (CZE 2) 6:39,85 5. Fiorin Rüedi / Andri Struzina (SUI 1) 6:40,64 (B-Final)

Männer Vierer-ohne (M4-)
Vorläufe
Heat 2:
1. Rumänien 3 6:13,01 2. Schweiz (Augustin Maillefer, Paul Jacquot, Joel Schürch, Markus Kessler) 6:14,88 (A-Final) 3. Russland 1 6:18,63 4. Italien 2 6:18,87 5. Italien 3 6:25,21 6. Uzbekistan 1 6:30,43

Frauen Einer (W1x)
Vorläufe
Heat 1:
1. Daryna Verkhogliad (UKR 4) 7:47,27 2. Marcela Milosevic (CRO 1) 7:52,57 3. Valérie Rosset (SUI 4) 7:56,20 (B-Final) 4. Veronica Toro Arana (POR 1) 8:04,87 5. Anna Kontseva (UKR 9) 8:06,11 6. Assma Etzouhri (EGY 2) 8:27,08 7. Xue Hua Poh Joan (SGP 1) 8:31,83
Heat 2:
1. Diana Dymchenko (UKR 1) 7:33,16 2. Pascale Walker (SUI 1) 7:35,19 (A-Final) 3. Kristyna Fleissnerova (CZE 1) 7:47,47 4. Iana Dementieva (UKR 5) 7:56,14 5. Alice Mayne (ITA Soc. 2) 7:57,16 6. Agnes Gineviciute (LTU 1) 8:07,03 7. 
Claire Ayivon (TOG 1) 9:01,48
Heat 3:
1. Jovana Arsic (SRB 1) 7:48,42 2. Maike Diekmann (NAM 1) 7:52,4 3. Frédérique Rol (SUI 3) 7:54,18 (B-Final) 4. Yevheniia Dovhodko (UKR 3) 7:56,72 5. Clara Guerra (ITA 1) 7:57,55 6. Kateryna Dudchenko (UKR 8) 7:57,77 7. Dareen Hegazy (EGY 1) DNS
Heat 4:
1. Sanita Puspure (IRL 1) 7:36,18 2. Lenka Antosova (CZE 2) 7:40,48 3. Natallia Dovgodko (UKR 6) 7:44,48 4. Anastasia Kozhenkova (UKR  2) 7:45,48 5. Patricia Merz (SUI 2) 7:51,01 (B-Final) 6. Martina Pellizzari (ITA Soc. 3) 8:11,08