Beach Sprint WM Manavgat: Finaler Tag für Schweizer Team
Artikel - Beach Sprint WM Manavgat: Finaler Tag für Schweizer Team
Damit ist es aber sowohl Anouk Lüthi als auch Olivia Leunig mit ihrem neuen Mixed-Partner Constantin Feuerstein gelungen, nahezu das gleiche Ergebnis der EM auch im Kreis der Besten der Welt zu wiederholen.
>> Bilder Manavgat Finaltag, 8. November 2025 (Detlev Seyb/Maren Derlien)
Für Anouk Lüthi (Solothurner Ruderclub) im Einer ist heute ebenso wie für Olivia Leunig (Seeclub Küsnacht) mit Constantin Feuerstein (Grasshopper Club Zürich) im Mix Doppelzweier beinahe alles glatt gelaufen. Beide Boote konnten sich gegenüber dem Vortag verbessern. Beiden gelangen die beiden wichtigen Punkte Einstieg und Ausstieg sehr gut. Der Slalom, der U-Turn und auch die Fahrt zurück wurden ebenfalls verbessert – wobei hier, gemäss Trainerin Pamela Weishaupt, noch viel Potenzial verborgen liegt. Auch in diesem Wettbewerb haben die Beteiligten wieder das Wesen dieser Disziplin hautnah erlebt. Es muss sehr viel zusammenpassen, um ein Rennen für sich entscheiden zu können. Gegen die Favoriten aus Deutschland (die später die Silbermedaille gegen Österreich gewannen), fehlte aber heute im Doppelzweier nicht viel.
Fazit Pamela Weishaupt (Cheftrainerin und Team Managerin): "Einiges ist bei uns noch nicht genügend erarbeitet und gefestigt und es kommen doch viele Faktoren in einem Wettkampf auf eine Crew zu. Die Leistungsdichte ist an der WM klar angestiegen und das nicht durch andere Kontinente sondern durch die europäischen Nationen.
Jeder zweite Platz im Duell ist natürlich einer zu viel und tut weh. So ergeht es nicht nur uns.
Das Team war bis zuletzt hungrig und hat sich gegenseitig super unterstützt. Auch die Boatshandler tragen eine grosse Mitverantwortung im Wettkampf. Das gegenseitige Vertrauen und Zusammenspiel trägt zum Gelingen bei, im Guten, aber auch wenn es uns als Boatshandlern mal nicht nach Vorhaben gelingt.
Meine Beobachtungen zeigen, dass andere Nationen mit mehr Beach Sprint Erfahrungen von den selben Faktoren und dem guten Gelingen oder eben Glück und Pech betroffen sind.
Der Zeithorizont und der Aufwand, den wir für die Teilnahme an dieser WM betrieben haben, war sehr knapp bemessen. Darüber, dass wir mit allen Crews Plätze in der ersten Hälfte vom Ranking erreicht haben und sogar zwei Boote in den Top acht hatten, dürfen wir uns wirklich freuen. Ich habe das Vertrauen in unsere Rudernation, dass wir auch in dieser Disziplin konkurrenzfähig sein können. Natürlich braucht es dazu ein paar Anpassungen und weiterhin diesen Willen, den das fünfköpfige Athletenteam in den letzten Tagen gezeigt hat."
Sarnen, 8. November 2025 / NS