Beach-Sprint-Camp und anschliessende Filippi Lido Trophy in Fano (I)

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Beach-Sprint-Camp und anschliessende Filippi Lido Trophy in Fano (I)

Artikel - Beach-Sprint-Camp und anschliessende Filippi Lido Trophy in Fano (I)

Vom 15. bis 19. April reiste ein Gruppe aus Trainern und interessierten Athletinnen und Athleten für das von SWISS ROWING organisierte Beach-Sprint-Camp nach Fano in Italien. Im direkten Anschluss daran stand der Start bei der am gleichen Ort stattfindenden Filippi Lido Trophy auf dem Programm. Dank dieser Kombination sammelten alle Beteiligten viele neue Eindrücke in dieser schnell wachsenden Ruderdisziplinen.

(Taimur Cantoni) Die Leitung des Camps an der italienischen Adriaküste lag bei den Trainern Martino Goretti, Taimur Cantoni und Adi Schmid. Ihr Ziel war es, den Sportlerinnen und Sportlern das Beach-Sprint-Rudern näherzubringen. Gleichzeitig sollten sie die wichtigsten Techniken lernen und diese gleich im Wettkampf anwenden.

Während drei intensiven Trainingstagen arbeiteten die Athletinnen und Athleten vor allem an den Basics: schnelle Starts am Strand, saubere Ein- und Ausstiege, sicheres Navigieren im Slalom, präzise Bojenwenden und ein guter Rennablauf. Dabei mussten sie sich immer wieder an wechselnde Wind- und Wasserbedingungen anpassen. Durch viele Wiederholungen und direktes Feedback machten alle spürbare Fortschritte.

Filippi Trophy
Nach dem Training ging es direkt in den Wettkampf gegen starke internationale Konkurrenz. Das Team aus der Schweiz zeigte dabei klare Verbesserungen – sowohl technisch als auch im Rennen selbst.

In der U19-Kategorie steigerte sich Lina Rohrer (Ruderclub Erlenbach) von 3:59 auf 3:52 und verpasste die K.o.-Runde nur knapp. Florian Gotschi (Ruderclub Erlenbach) verbesserte sich deutlich von 3:37 auf 3:14 und schaffte es in die K.o.-Phase. Dort schied er gegen den Ägypter Yousef Salama aus.
Im U19-Mixed-Doppel starteten Rohrer und Gotschi gemeinsam. Mit 3:12 qualifizierten sie sich für die nächste Runde, mussten sich dort aber dem späteren Siegerteam aus Ägypten geschlagen geben.

Bei den Senioren zeigte Yannick Raschle (Ruderclub Erlenbach) eine starke Leistung und steigerte sich trotz schwieriger Bedingungen von 2:59,12 auf 2:50,23. Auch Andrin Biberstein (Seeclub Richterswil) machte einen grossen Sprung und verbesserte sich von 3:05,89 auf 2:48. Für beide reichte es jedoch nicht für die K.o.-Runden.

Die Kombination aus gezieltem Training und direktem Wettkampf hat sich in den Augen der Trainer klar bewährt und ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Beach-Sprint-Ruderns bei SWISS ROWING. In allen Kategorien wurde für sie deutlich: Die Athletinnen und Athleten entwickelten sich schnell weiter, traten selbstbewusster auf und kamen immer besser mit den wechselnden Bedingungen zurecht – alles wichtige Faktoren im Beach-Sprint-Rudern.

>> Infos Filippi Lido Trophy


22. April 2026